Preisverleihung Wettbewerb Beste Hausarbeit 2009
Jurymitglieder (v.l.n.r.): Dr. Lutz Kottmann, Prof. Dr. Christa Kleindienst-Cachay, Maria Windhövel, Helmut Zimmermann, Claus Thomann
(v. l.: Maria Windhövel, Ingmar Vogel, Katharina Strunk, Susanne Hoff, Claus Thomann, Helmut Zimmermann, Miriam Beitzen)
Preise für die besten Hausarbeiten 2009 vergeben
Am 7. November 2009 wurden in einer Feierstunde in
Duisburg- Wedau die Preise für die besten Hausarbeiten im Rahmen der Zweiten
Staatsprüfung vergeben. Nachfolgend ein Auszug aus dem Bericht über die Verleihungsfeier,
erschienen in der Zeit- schrift Sportunterricht: Wettbewerb „Beste Hausarbeit“.
Begrüßung durch den Präsidenten
Präsident Helmut Zimmermann
begrüßte alle Anwesenden und stellte die Arbeit der Jury beim Wettbewerb um die
„Beste Hausarbeit“ vor. 2001 wurde der Wettbewerb ins Leben gerufen. Seitdem
seien 235 Arbeiten durch die Finger der Jury gegangen. die alle Arbeiten
sichten, vorauswählen und dann mit den verbleibenden Arbeiten an einem
abgelegenen, ruhigen Ort in Klausur gehen würde, um die „Besten der Besten“
herauszusuchen.
Anschließend dankte der Präsident der Jury und insbesondere der „Mutter des Ganzen“, Maria Windhövel.
Bevor er den Gewinnern das
Wort erteilte, gab er ihnen für ihre spätere Arbeit als Lehrer noch einen guten
Rat mit: Sie sollten - ebenso wie die Jury des Wettbewerbs dies getan habe –
die zu beurteilenden Schüler als „genetisches Unikat“ ansehen und
„Geburtshelfer, Pfadfinder und Goldgräber“ sein.
Die Gewinner
Die Drittplatzierte Susanne Hoff stellte ihr Projekt vor,
bei dem sie mit Grundschülern der zweiten Klasse eine Abenteuerlandschaft in
der Turnhalle nach dem Buch „Ronja Räubertochter“ geplant, gebaut und erprobt
hatte. Besonders beeindruckend waren die schönen Bilder der phantasievollen
Landschaften, die verschiedene Schauplätze des Buches darstellten: Überall
waren glückliche Kinder zu sehen, die Bewegungslandschaften entworfen hatten,
die zum Klettern, Hangeln und Balancieren einluden.
Der zweite Platz ging an Ingmar Vogel. Er hatte das aktuelle
Thema der individuellen Förderung von Schülern durch unterschiedliche
Feedbackverfahren am Beispiel des Sprungwurfs im Handball erprobt. Neben dem
schwungvollen Vortrag war auch der Inhalt lohnenswert: Verschiedene Stationen
konnten von den Schülern ausgewählt werden. Dabei sorgten Hilfsmittel wie
Kästen oder Schnüre dafür, dass die Schüler den Sprungwurf korrekt ausführten, z.B.
hoch genug absprangen.
Gewinnerin der Preissumme von 1200 Euro war Katharina Strunk. Sie hatte ein Förderkonzept für „wasserscheue“ Kinder der Schuleingangsphase entwickelt und erprobt. Ziel war es, durch verschiedene Maßnahmen die Hemmungen und die Angst der Kinder abzubauen und sie dadurch besser in den regulären Schwimmunterricht zu integrieren.
Außerdem erhielten Miriam Beitzen und Philipp Oerding eine lobende Anerkennung für besonders gelungene Hausarbeiten.
Natürlich wurden das Lob wie
auch die übrige Preisverleihung von Maria Windhövel vorgenommen. Auf Ihre
unnachahmliche, witzige Art wurden die Preisträger mit Geld und Sachpreisen wie
der einjährigen kostenlosen Mitgliedschaft, der Urkunde, einen Gutschein über die
kostenlosen Teilnahme an einem Lehrgangund – wie könnte es anders sein – dem grandiosen Handtuch des
Verbandes ausgezeichnet.